Natürliche
Quellen für künftige Generationen erschließen
Konzepte zur nachhaltigen Strom- und Wasserversorgung
Die Dr. Korte Stiftung und Dr. med. Kilian Mehl, Klinik Wollmarshöhe projektieren mit ihrer Idee „Solarplexum“ die Stromversorgung für soziale Einrichtungen, die nicht auf ein bestehendes Stromnetz zugreifen können.

Container-Solaranlage Solarplexum. Die Solarmodule befinden sich auf dem Dach.

Die Schirmherren begutachten eine neue Solaranlage, die 2025 mit einem Fest eingeweiht wurde.

Solaranlage-Upgrade: alle Solarpanels sind installiert. Rechts oben sieht man den Solarcontainer.
Nachhaltige Ressourcen
Solarplexum Solarcontainer
Die äquatorgeeigneten Solaranlagen im Gehäuse eines Containers wurden in der Nähe der Wollmarshöhe/Bodnegg konzipiert und mit allem notwendigen Equipment umgesetzt. Die erste Solar-Containeranlage wurde für die Green Olive School gebaut und im Frühjahr 2015 nach Mombasa verschifft und dann vor Ort durch die Schirmherren und dem mitgereisten Techniker der Wollmarshöhe Lubomir Robok, installiert.
Nächste Container folgten, z. B. konnte einer Schule in Indien geholfen werden – weitere Anfragen von Hilfsorganisationen liegen vor, unsere Erfahrungen und „Knowhow“ wird gerne weitergegeben. Die Container können die Stromversorgung von sozialen Einrichtungen wie z. B. Schulen oder Krankenstationen nachhaltig sicherstellen und sind eine kostengünstige Alternative zu (Not-) Stromaggregaten, die die Stromversorgung meist nur unzureichend oder unsicher aufrechterhalten. Zudem ist durch die Photovoltaik-Technik eine nachhaltige, fast kostenneutrale Versorgung – unabhängig von konventionellen Energiestoffen – möglich, die auch künftigen Generationen zur Verfügung steht.
Photovoltaik- und Wasseranlagen
Eine grundlegende Aufgabe und große Herausforderung der abseits der Ballungszentren liegenden Schule ist die stabile Wasser- und Stromversorgung als Voraussetzung für alltägliches Leben und Unterricht. Dennoch ist es inzwischen gelungen alle Internatsräume zu elektrifizieren.
Wissen zu Funktion, Technik und Nutzung natürlicher Energiequellen wurden so vermittelt, dass die mobile Solaranlage „Solarplexum“, die von den Schirmherren 2015 gestiftet wurde sowie eine neue stationäre Solaranlage, die von den Schirmherren finanziert und vor Ort im Rahmen einer großen Einweihungsfeier 2025 in Betrieb genommen werden konnte, die Schule heute zuverlässig mit Strom versorgen. Die Anlagen werden von zuständigen Mitarbeitern des Internats eigenständig gewartet und auf regelmäßigen ärztlichen Besuchen der Schirmherren inspiziert. Bei steigendem Strombedarf kann die stationäre Stromanlage einfach und relativ kostengünstig erweitert werden.
Ebenso wurde die Brunnenanlage der Schule durch neue Wassertürme erweitert, um den alltäglichen Wasserbedarf sicherzustellen (2025). Beide Anlagen wurden selbst erbaut und werden ebenso von Mitarbeitern und Schülern gewartet.